Mit dem Fachwissen und der Erfahrung aller mehr Vorteile nutzen: Die SIGUV Gemeinschaft wächst weiter

Die fünf Gründungs- und Hauptgesellschafter der SIGUV GbR, die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW), die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro und Medienerzeugnisse (BG ETEM), die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) und die Unfallkasse Hessen (UKH) begrüßen als neue assoziierte Gesellschafter die Unfallversicherungsträger:
  • Kommunale Unfallversicherung Bayern/
    Bayerische Landesunfallkasse (KUVB)
  • Unfallkasse Post und Telekom (UK PT), 
  • Unfallkasse Thüringen (UKT) 
  • Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen (FUK) 
  • Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover/Landesunfallkasse Niedersachsen (GUVH/LUKN) 
  • Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg (GUV OL) 
  • Braunschweigischer Gemeinde-Unfallversicherungsverband (BS GUV) 

Gemeinsame Ziele bei der Verwaltungsprozessentwicklung und Informationstechnologie

Für die nun insgesamt vierzehn in der SIGUV vertretenen Unfallversicherungsträger stehen die Vorteile einer Zusammenarbeit unter dem Dach von SIGUV klar im Vordergrund. Statt isolierter Einzelentwicklungen werden mit Hilfe des Fachwissens und der Erfahrung aller wichtige Verwaltungsprozesse und IT-Anwendungen standardisiert und damit kosteneffizienter sowie benutzerfreundlicher.

Dazu werden neue Standards und Verantwortlichkeiten vereinbart, um Ressourcen zu bündeln und Dienstleistungen im Rahmen spezialisierter Shared Services zu erbringen. 

Von Anwendern für Anwender

Die neuen Organisationsstrukturen heben im Zusammenspiel von Fach- und IT-Seite die Verwaltungs- und Systemprozesse auf eine neue Ebene. In neu eingerichteten Fachboards (FB) sind die Gesellschafter der SIGUV durch ihre Fachexperten vertreten, die von externen IT-Spezialisten beraten und unterstützt werden. Im Rahmen eines strukturierten Anforderungsmanagements werden gemeinsam die Ziele für Standards und Weiterentwicklung von IT-Anwendungen festgelegt. Die Anbieter der einzelnen Shared Services sind durch Vertreter einzelner Shared Service Center (SSC) eingebunden.

Einmal für alle: Das „EfA“-Prinzip von SIGUV

Von zentraler Bedeutung der Zusammenarbeit unter dem Dach von SIGUV ist, dass Parallel-Entwicklungen gleichartiger IT-Lösungen zur Erfüllung gesetzlicher Aufträge vermieden werden können. Stattdessen profitieren alle Gesellschafter der SIGUV GbR vom verbesserten Ressourcenmanagement durch die neuen Strukturen.

Dies gilt auch für die Weiterentwicklung des inzwischen in der gesetzlichen Unfallversicherung verbreiteten Programmsystems Cusa der HDP GmbH. Entsprechend wurde der Cusa-Kooperationsvertrag aufgelöst, um in der SIGUV Gemeinschaft noch enger zusammenarbeiten.

Die Unterzeichnung des SIGUV Assoziierungsvertrags fand am 18.12.2014 im Rahmen der Gesellschafterversammlung der SIGUV GbR in den Räumen der Hauptverwaltung der BG ETEM in Köln statt.