Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Eine runde Sache: Unser Cusa wird zehn Jahre alt

5.12.2018 - Seit dem 8. Dezember 2008 nutzt unsere BG Verkehr gemeinsam mit anderen Trägern die Software zur computergestützten Sachbearbeitung (Cusa), um beispielsweise Rehafälle zu bearbeiten oder Leistungen auszuzahlen. Michael Thomsen, der das IT-Projekt aus dem Dezernat der Hauptverwaltung heraus begleitet, erinnert sich.
Eine runde Sache: Unser Cusa wird zehn Jahre alt

Michael Thomsen

Redaktion:  Zehn Jahre Cusa – was waren wichtige Meilensteine?

Michael Thomsen: Cusa hat eine von uns selbst entwickelte Software abgelöst. Wir sind jetzt viel effektiver, wenn es um die Reha- und Leistungsfälle und um Daten zu Personen, Unfällen, Zahlungen und Terminen geht. Drei Jahre nach Einführung haben wir Cusa um den elektronischen Datenaustausch mit Leistungsbringern ergänzt. Seither können wir bei den Leichtfällen Dokumente, wie beispielsweise Arztbriefe oder Rechnungen digital bearbeiten. Mit der Umstellung auf die elektronische Akte 2013 konnten wir dann unser Dokumentenmanagementsystem anbinden, so dass unsere Sachbearbeiterinnen und -arbeiter Akten und dazugehörigen Schriftverkehr direkt aus Cusa heraus einsehen können. Alles in allem eine Entwicklung, an der viele Kolleginnen und Kollegen – auch aus den Bezirksverwaltungen – leidenschaftlich mitwirken, wofür ich sehr dankbar bin.

Worin liegt aus Ihrer Sicht der größte Nutzen von Cusa?

Da wir Cusa mit weiteren Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im SIGUV-Verbund nutzen, bündeln wir unser Know-how und einigen uns auf gemeinsame Lösungen. Unser Dienstleister, die Gesellschaft für ganzheitliche Datenverarbeitung (HDP), kann dabei nicht jede individuelle Anforderung berücksichtigen. Dies empfinden viele als Nachteil, es bietet jedoch auch die Chance, eigene Prozesse weiterzuentwickeln. So korrigiert der Dienstleister beispielsweise Fehler, die uns und anderen Trägern auffallen. Alle profitieren davon. Hinzu kommt, dass die Software modular und flexibel aufgebaut ist. Das bedeutet, die BG Verkehr setzt Cusa-Module auch für Aufgaben der Mitgliederabteilung oder der Prävention ein.

Wie begehen Sie das Jubiläum – mit einer großen Feier?

Wir feiern gar nicht. Stattdessen stehen wir schon wieder in den Startlöchern für den nächsten Meilenstein: 2019 wollen wir die Schwerfall-Sachbearbeiter besser unterstützen. In der neuen Cusa-Version bleiben die wesentlichen Programmfunktionen gleich. Die Oberfläche wird aber einfacher zu bedienen sein – wenngleich sie vollkommen anders aussehen wird. Deshalb werden zwei ausgewählte Kolleginnen aus den Bezirksverwaltungen Anfang kommenden Jahres in Seminaren Multiplikatoren ausbilden, die im Anschluss ihr Wissen weitergeben. Da kommt einiges an Aufwand auf uns zu. Die Neuerungen sind nötig – damit wir künftigen Herausforderungen an eine moderne Verwaltung professionell begegnen können.

Danke für das Gespräch!

(Interview und Foto: Kathrin Thomsen, Interne Kommunikation)
Quelle: Intranet der BG Verkehr

Mehr zum 10-jährigen Jubiläum aus Sicht des SIGUV-Premium-Partners HDP GmbH finden Sie auch hier