C5 entfaltet bei einem Referenzprojekt mit der KUVB ihr technologisches Potenzial

Die fünfte Generation der Produktfamilie Cusa (C5) des SIGUV Premiumpartners HDP wird seit Anfang April 2016 in der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) für den Geschäftsbereich Rehabilitation und Entschädigung (RuL) bei Vollintegration in die Systemarchitektur flächendeckend sowohl an Arbeitsplätzen innerhalb der Verwaltung als auch browserbasiert an Telearbeitsplätzen in einer Referenzinstallation eingesetzt.

Die KUVB mit ihrem IT-Leiter Jürgen Renfer hat gemeinsam mit den Installationsspezialisten des  SIGUV-Premiumpartner HDP GmbH eine erfolgreiche Referenzinstallation für die C5-Lösungen der SIGUV erstellt und damit eindrucksvoll gezeigt, dass diese effizient und dynamisch in den verschiedenen technischen Betriebsszenarien der SIGUV-Partner eingesetzt werden können. 

Betriebsszenarien Fat-Client, Rich-Client und Thin-Client werden gleichzeitig bedient

Je nach aktuellem Bedarf können die Anwendungen direkt auf den Endgeräten als Fat-Client ausgeführt werden, die Businessfunktionen serverbasiert von einem Client genutzt (Rich-Client) oder vollständig über eine browserbasierte Anwendung zugegriffen werden (Thin-Client).

Der Einsatz dieser drei Betriebsszenarien ist dabei gleichzeitig möglich und erfordert keinerlei Änderungen an der fachlichen Implementierung oder weitere Schulungen der Anwenderinnen und Anwender. Damit gelingt es, auf die technischen Herausforderungen und auf heterogene Systemlandschaften von Verwaltungen einzugehen, ohne dass Neuentwicklungen oder Anpassungen der Kernsoftware selbst notwendig sind.

Vollintegration in die Systemarchitektur bei guter Performanz

Im Fokus stand dabei die Bereitstellung der Anwendungen einschließlich der Vollintegration des Dokumentenmanagementsystems in verteilten Umgebungen selbst bei angenommenen geringen Bandbreiten und die Unterstützung unterschiedlichster Endgeräte. Besonders beeindruckend ist dabei, dass all diese Szenarien gleichzeitig und ohne Änderungen an der Software realisiert wurden. Auch auf Zusatzsoftware konnte verzichtet werden. Über die erreichte Vollintegration in die Systemarchitektur wird eine durchgehend gute Performanz erreicht. 

Gleichzeitig werden komplexe Abhängigkeiten vermieden und Kosten ohne Einschränkung des Nutzens gesenkt. Zugleich konnte die Bedienungsfreundlichkeit der Softwareumgebung für den Geschäftsbereich RuL gesteigert werden. 

Für die Anwenderinnen und Anwender der browserbasierten Gesamtlösung gehören damit Medienbrüche der Vergangenheit an. Von den Beschäftigten selbst wird die neue Gesamtlösung gut angenommen. Besonders die hohe Performanz selbst bei geringen Bandbreiten an Telearbeitsplätzen wurde dabei positiv reflektiert.

Ausgangslage

Kosteneffiziente und zukunftsorientierte Anwendungen sollten gerade im Öffentlichen Dienst ihre Einsatzfähigkeit unter verschiedenen technischen Rahmenbedingungen unter Beweis stellen und in der Lage sein, auf verschiedene aktuelle und erwartbare technische Gegebenheiten adäquat zu reagieren. Von modernen Anwendungen dürfen IT-Führungskräfte die Sicherheit erwarten, dass die Lösungen in aktuellen und ebenso in zukünftigen technischen Umgebungen eingesetzt werden können. Um gleichzeitig Investitionssicherheit zu gewährleisten, sollten die unterschiedlichen Szenarien ohne umfangreiche Änderungsmaßnahmen an der Software selbst erfolgen. 

Jürgen Renfer:  

„Uns ging es um mehr technische Freiheiten, wir wollten uns  weitgehend unabhängig machen von verfügbaren Bandbreiten, Endgeräteformaten und zusätzlichen Architekturschichten.“ erklärt IT-Leiter Jürgen Renfer das Anliegen der KUVB, und fügt hinzu: „Gemeinsam mit HDP wollten wir erreichen, dass C5 als Standardclient dynamisch auf unterschiedliche Einsatzszenarien reagieren kann.“ 


Realisierung

Bei der Realisierung der Referenzinstallation arbeiteten die IT-Experten des KUVB und der HDP Hand in Hand: Die Unfallversicherung trug Sorge dafür, dass alle drei Betriebsmodi, sowohl im Test- als auch in der Produktionsumgebung, realisiert werden konnten. Gemeinsam wurden die Testkriterien und Abläufe festgelegt, wobei die KUVB federführend bei der Durchführung und Dokumentation war. 

HDP ist ein Softwareprodukthaus und Premiumpartner der SIGUV. Die von HDP erstellten Softwareprodukte bilden das IT-technische Rückgrat aller Kernprozesse der SIGUV-Partner. Die Softwareprodukte von HDP sind über ihre fachlichen Aufgaben hinaus eine Plattform für aktuelle und zukünftige Softwarelösungen. Eine Plattform sowohl für die von HDP erstellten und durch die SIGUV-Partner konfigurierbaren und erweiterbaren Standardprodukte, als auch für Eigenentwicklungen der SIGUV-Partner.

Jürgen Renfer von der KUVB ist sich sicher:

„In naher Zukunft werden weitere, wenn nicht alle SIGUV-Partner von unserer Pilotarbeit profitieren. Eine performante Gesamtlösung selbst für geringe Bandbreiten, die sich flexibel und variabel an heterogene Landschaften anpasst – damit sind wir in der SIGUV-Gemeinschaft auch für zukünftige Szenarien bestes vorbereitet.“