SIGUV Regress – Clever, übersichtlich, fortschrittlich

Regress ist ein wichtiges Thema in der gesetzlichen Unfallversicherung, und jeder Fall verlangt eine sorgfältige Bearbeitung. Wir sprachen mit Holger Plöger von der BG Verkehr darüber, wie unser Shared Service SIGUV Regress durch clevere Automatisierungen und eine übersichtliche Oberfläche Regressabteilungen bei dieser Arbeit unterstützt.

„Die Shared Services der SIGUV decken das komplette Leistungsspektrum der gesetzlichen Unfallversicherung ab“, erklärt Holger Plöger einleitend. „Die Verwaltung und Abwicklung von Leistungen für Geschädigte ist dabei eine der Kernaufgaben.“

Gibt es in einem Leistungsfall einen klaren Schädiger, kann dieser in die Verantwortung genommen werden. „Regress bedeutet Rückgriff“, erläutert Holger Plöger. „Wenn Leistungen gezahlt wurden, prüft die Regressabteilung, ob dies von einem etwaigen Schädiger zurückgeholt werden kann.“

Alle Leistungen im Überblick

Deswegen hat es Sinn, dass SIGUV Regress mit der Software Cusa Rehabilitation und Leistung (RuL) verbunden ist. „Dort beanspruchen wir eine besondere Ecke und profitieren von dieser Einbettung“, erklärt Holger Plöger. „Dadurch ist für die Anwender sofort klar, welche Art von Leistungen geflossen ist und um welche Summen es geht. Das schafft Übersicht.“

In diesem Punkt bestätigt Holger Plöger, dass das Cusa-Produkt der HDP GmbH als Software-as-a-Service-Lösung der richtige Ansatz ist: „Der Anwender muss sich nicht um Updates kümmern, sondern soll sich nur mit der Bedienung auseinandersetzen. Im Großen und Ganzen sind wir natürlich für die Anwender da und wollen deren Arbeit erleichtern – da passt das perfekt.“


Immer das Optimum für die Anwender im Blick


Standardisierung und Automatisierung sind dabei die Schlüsselansätze. „Früher hatte jeder Unfallversicherungsträger seine eigenen Formulare“, erläutert Holger Plöger. „Heute sind 95 % der Regressformulare standardisiert, wodurch sich die Prozesse leichter automatisieren lassen.“

Gerade in diesem Punkt wird dank des technologischen Fortschritts viel Potenzial sichtbar, wie Holger Plöger erklärt: „Wir sind jetzt in einer digitalen Welt und denken immer noch in DIN A4-Blättern. Bei der Benutzeroberfläche müssen wir aber an Bildschirme denken. Vor denen sitzen die Anwender und wollen ihre Daten direkt in einer App eingeben, damit diese dort verarbeitet werden können – datensicher und unkompliziert. Die Fehleranfälligkeit sinkt übrigens auch rapide, wenn Abtipparbeit verringert wird.“


Mit aktuellen Entwicklungen bereit für UV Nexus


Könnte Künstliche Intelligenz den Aufwand in Zukunft sogar noch verringern? „Ja, in diese Richtung gibt es aktuell bei SIGUV Regress Entwicklungen“, sagt Holger Plöger, ergänzt aber einschränkend: „Das betrifft nur die vorab stattfindende Auswertung der Leistungsfälle, inwiefern diese überhaupt für Regressabteilungen ein Thema sind oder ob sie zum Beispiel unter der Bagatellgrenze liegen.“

Ist das auch ein Thema in der zukünftigen Zusammenarbeit im Rahmen von UV Nexus, der großen IT-Kooperation in der gesetzlichen Unfallversicherung? „Aktuell hatten wir noch keinen Austausch mit anderen Regressabteilungen innerhalb von UV Nexus, aber wir kennen das aus der Zusammenarbeit innerhalb der SIGUV sehr gut“, erklärt Holger Plöger und blickt mit gespannter Vorfreude auf den kommenden Austausch. „Wir sind offen für Input, aber natürlich auch stolz auf unseren eigenen Service, der bereits jetzt die Anwender entlastet. Die eben angesprochenen KI-Entwicklungen werden wir dabei auf jeden Fall vorstellen.“

SMK

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