Generell wird der Shared Service SIGUV ID kontinuierlich weiterentwickelt, um immer auf der Höhe der Zeit zu sein, wie Danny Maertens ausführt: „Wir haben unsere Login-Infrastruktur umgestellt. Jetzt nutzen wir mit Keycloak ein Open-Source-Produkt, für das es regelmäßige Updates gibt. Damit gewährleisten wir eine sichere und zukunftsfähige Authentifizierung der Nutzenden.“
Aktuell steht die Containerisierung auf der Agenda des für SIGUV ID zuständigen Fachboards. „Das bedeutet, dass unsere einzelnen Webapplikationen in sogenannte Container verpackt werden, die den Code, alle notwendigen Bibliotheken und Abhängigkeiten enthalten. Dadurch laufen die Anwendungen isoliert und ressourcenschonend auf jeder Infrastruktur, die sie verwenden will, ohne dass der Code angepasst werden muss. Damit sind wir flexibler, vor allem im Hinblick auf UV Nexus.“
Der Zusammenarbeit in der dieses Jahr offiziell gestarteten IT-Kooperation zwischen dem Großteil der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung blickt Danny Maertens gespannt entgegen: „Es ist noch nicht jedes Detail für die Umsetzung geklärt, aber die Zielsetzung ist klar. Wir wollen einheitlich arbeiten und neue Synergien schaffen, um IT-Prozesse in der gesetzlichen Unfallversicherung zu optimieren. Die SIGUV hat mit ihren Shared Services bereits eine gute Grundlage, die mit hausübergreifenden Projekten wie GEM-IT gefestigt wird. Damit sind wir gut aufgestellt, um uns bestmöglich in UV Nexus einzubringen.“
SMK